Jesus-Bruderschaft

Versöhnte Vielfalt - Gnadenthal, Volkenroda, Hennersdorf, Latrun und Makak

"Wenn die Mitte unseres Lebens klar ist, dann kann es eine Weite gewinnen, in der die ganze Welt Platz hat - auf Christus hin geordnet."


Der hebräische Schriftzug "Jeschua" (Jesus), wie er auf eine Tonscherbe geritzt gefunden wurde: Ein Alltagsgegenstand wird zum Hinweis auf die Gegenwart Jesu mitten im (all-) täglichen Leben.

Zölibat und Ehe
Zwei unterschiedliche Wege der Jesus-Nachfolge, und doch stehen die Familien, Schwestern und Brüder an einer gemeinsamen Aufgabe, jeder Stand in einem angemessenen Lebensraum.

Jung und alt
Einander Raum geben - auch im lebenslangen Lernprozess des gemeinsamen Lebens von Jung und Alt, Kindern und Senioren.

Evangelisch und katholisch und...
"... auf dass sie alle eins seien". Die Jesus-Bruderschaft ist eine ökumenisch ausgerichtete Gemeinschaft; ihre Glieder kommen aus verschiedenen Konfessionen, behalten aber ihre Kirchenzugehörigkeit. Jeden Mittag beten sie für Einheit und Versöhnung im Volk Gottes.

West und Ost
Die Öffnung der Mauer im Jahr 1989 wurde zu einem "sprechenden" Ereignis: Freunde "riefen" uns in den Osten und wir brachen auf. Aufgebaut wurde das Werk- und Studienzentrum Hennersdorf und die Kommunität Kloster Volkenroda.

Gebet und Arbeit
"... und wohin wir gehen, dahin kommt nun auch der Herr". - Die täglichen Gottesdienste beschließen wir mit diesem Satz und gehen an unsere Arbeit: Durch sie nehmen wir den Schöpfungsauftrag wahr "zu bauen und zu bewahren". Zugleich verdienen wir damit unseren Lebensunterhalt.