Alle Termine dieses Themenbereichs finden Sie im Kalender.

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Gottesdienst und Gebet

Gottesdienst

„Dem Gottesdienst ist nichts vorzuziehen”, so heißt es in der Benediktregel.

In Volkenroda werden täglich drei Gebetszeiten gehalten. Dazu kommen regelmäßig Gottesdienste mit besonderen Akzenten: Konzertgottesdienste, Gottesdienste mit Predigtreihen, die Osternacht, Bikergottesdienste, die Hubertusmesse und viele andere.

Informationen zu unseren aktuellen Fest- und Konzertgottesdiensten finden Sie in unserem Kalender.

Die aktuellen Gottesdienst- und Gebetszeiten

Gebetszeiten
Di-Sa: 07:30Morgengottesdienst mit Mahlfeier
Mo-Sa: 12:00Mittagsgebet (von Mai bis Oktober im Christus-Pavillon)
Mo-Fr: 18:00Abendgebet
Sa: 18:00Sonntagsbegrüßung im Refektorium
So: 10:00Gottesdienst mit Mahlfeier und Kindergottesdienst

Von Mai bis Oktober finden der Sonntagsgottesdienst und das Mittagsgebet im Christus-Pavillon statt, sonst in der Klosterkirche.

Sonntagsbegrüßung

Nach biblischem Verständnis beginnt der Tag mit dem Abend: „Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.“ (1. Mose 1,5). Deshalb feiern die Juden den Beginn des Sabbats am Freitagabend mit einem kleinen Fest im Kreis der Familie. Anknüpfend an diesen Brauch ist für die Jesus-Bruderschaft der Samstagabend der Auftakt des Sonntags – des Tages, an dem Jesus von den Toten auferstand und mit ihm eine neue Schöpfung begann. In diese Begrüßung des Sonntags nehmen wir Gäste auf Anfrage gerne mit hinein – deshalb wird am Samstagabend auch keine Gebetszeit in der Kirche angeboten.

Zum Ablauf

Wir starten Samstag 18:00 Uhr, oft in einem der Speiseräume des Klosters. Über Licht, Wein und Brot wird der Segen gesprochen. Wir singen gemeinsam und sprechen Texte im Wechsel. Wein oder Traubensaft wird weitergegeben, das Brot untereinander geteilt. Jeder Teilnehmer hat einen Ablauf der Tischliturgie vorliegen. Danach erfreuen wir uns an einem leckeren Essen aus der Klosterküche.

Sonntagsgottesdienst

Höhepunkt der Woche ist der Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen. In Volkenroda gibt es einen festen Stamm an Gottesdienstbesuchern aus der Klostergemeinschaft, aus Volkenroda sowie aus der Region. Dazu kommen zahlreiche Hausgäste, die über das Wochenende im Kloster sind.
Uns ist es wichtig, die Gäste aktiv in den Gottesdienst einzubeziehen. Deshalb ist jeder Sonntag eine kleine Überraschung: Füllen 80 quicklebendige Konfirmanden die Kirche oder ist eine Pilgergruppe zu Gast? Singt ein ökumenischer Chor oder erklingt Gospelmusik? Oder sind wir ganz bunt gemischt aus Pfadfindern, Managern und eigener Gemeinde? Reichen wieder Stühle und Gesangbücher nicht aus, weil schon jeder Platz besetzt ist?
Es hilft uns bei der Vorbereitung, wenn Sie sich mit größeren Gruppen einige Tage vorher kurz anmelden. Nach Möglichkeit gestalten wir Teile des Gottesdienstes gemeinsam.

Kindergottesdienst

Weil Jesus die Kinder in die Mitte stellt, sind Kinder und Familien bei unseren Gottesdiensten besonders willkommen. Nach dem gemeinsamen Beginn werden die Kinder eingeladen, den Gottesdienst der Großen zu verlassen und in unsere Kinderräume in der Begegnungsbaracke am Klosterparkplatz zu gehen. In den Schulferien wird kein regelmäßiger Kindergottesdienst angeboten.

Kirchenkaffee

Nach dem Gottesdienst laden wir die Gottesdienstbesucher zum Kirchenkaffee ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Meistens gehen wir dafür in die Klosterpforte. Im Sommer gibt’s den Kirchenkaffee am Kubus im Innenhof des Christus-Pavillons.

Aktuelle Predigten / Predigtreihen


Die Predigt zu Hiob14,1-6.13.15-17 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zum Thema: Hiob, glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Die Predigt zu Lukas 6,27-38 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zum Thema: Barmherzigkeit für Anfänger

Die Predigt zu 1. Mose 8,18-22; 9,12-17 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zu den Ordnungen Gottes für unser Leben

Die Predigt zu Johannes 5,1-9 von Jugendreferentin Anne-Sophie Dessouroux über den Wunsch nach Heilung unserer Krankheiten

Die Predigt zu Psalm 1 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl – Glückwunsch! Die vergessene Kunst des Verweilens

Die Predigt zu Lukas 7, 11-16 von Pfr. Andreas Möller: Hat Gott uns verlassen, wenn der Tod nach uns greift?

Die Predigt zu 1. Petrus 5, 5-11 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“

Die Predigt zu 1. Mose 28,10-19a von Pfr. Dr. Albrecht Schödl: Jakob träumt von der Himmelsleiter und begegnet Gott.

Die Predigt zu Markus 3,31-35 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl: Jesus hat Stress mit seiner Familie.

Die Predigt zu Apostelgeschichte 3,1-10 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl: Einmal so angesehen werden, dass sich alle Schmutzreste der Seele lösen.

Die Predigt zu Hiob 23,1-17 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl

Die Predigt zu Markus 12,28-34 vom wichtigsten Gebot im Leben mit Gott von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Filmpredigt zu „Mit ganzer Kraft“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zu 1. Korinther 12,12-21.24-26 und Matthäus 13,31-32.

Die Filmpredigt „Der Club der toten Dichter“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zu Markus 14,66-72 und Apostelgeschichte 4,18-21.

 

Predigten zu Filmen

Die Predigt zu dem Film „Comedian Harmonists“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Filmpredigt „Der Club der toten Dichter“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zu Markus 14,66-72 und Apostelgeschichte 4,18-21.

Die Predigt zu dem Film „Einer trage des anderen Last“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu dem Film „Honig im Kopf“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Filmpredigt zu „Mit ganzer Kraft“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl zu 1. Korinther 12,12-21.24-26 und Matthäus 13,31-32.

Altes Testament

Die Predigt zu 1.Mose 18,16-33 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 2.Mose 3,1-15  von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 4.Mose 21,4-9 „Die Strafe wird zur Rettung“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Josua 3,5-11,17  von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Samuel 3 „Da ist jemand, der mich bei meinem Namen ruft“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Hiob 14,1-6 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Hiob 23,1-17 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl

Die Predigt zu Sprüche Salomos 8,22-36 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jesaja 5,1-7 „Gottes Strafurteil ist nicht sein letztes Wort“ von Olaf Beykirch.

Die Predigt zu Jesaja 35,3-10  von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jesaja 49,1-6  von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jesaja 50, 4-9 „Mutmacher gesucht“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jesaja 55,1-3 zum Thema „Auf dem Markt der Möglichkeiten“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jesaja 62,6-12 „Gott kann auch anders – er ist dennoch treu“ von Pfr. Andreas Möller.

Die Predigt zu Jesaja 65,17-19. 23-25 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jeremia 1,4-10 (Bibel-Live) von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu Jeremia 9,22-23 „Stolz“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jeremia 20,7-13 über Jeremia, der an seinen Grenzen steht, von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu Ausschnitten aus Jeremia 29, 1-14 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jeremia 31, 31-34„Herz-Bund-Ball“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu  Amos 5,21-24 „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ von Anne-Sophie Dessouroux.

Neues Testament

Die Predigt zu Matthäus 9,35-10. 5-10 von Pfr. Andreas Möller.

Die Predigt zu Matthäus 21,1-11 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Markus 12,28-34 vom wichtigsten Gebot im Leben mit Gott von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu Markus 16, 1-8 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Lukas 6, 36-42 von Propst Dr. Christian Stawenow.

Die Predigt zu Lukas 10, 38-42 von Pfr. Andreas Möller.

Die Predigt zu Lukas 11,33-36 „Licht und Dunkelheit“ von Pfr. Andreas Möller.

Die Predigt zu Lukas 14, 15-24 „Entschuldigen Sie, mir ist da was dazwischen gekommen“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Lukas 16,19-31 zum Thema „Jetzt schon an den Himmel denken“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 3,14-21über Nikodemus von Pfr. Michael Czylwik.

Die Predigt zu Johannes3,22-30 „Was macht einen guten Freund aus?“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 3,31-36 von Pfr. Andreas Möller.

Die Predigt zu Johannes 4,6-15 „Tranzparenzen“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 6,47-51 über das Brot des Lebens von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 7,37-39 über das sprudelnde Wasser Jesu von Olaf Beykirch.

Die Predigt zu Johannes 8,1-8 zum Thema „einfach“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 12,12-19 über den Jesu Einzug in Jerusalem von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 14,23-27 über die Wohnung des Heiligen Geistes von Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 18,28-19,5 über den Vehör Jesu bei Pilatus von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Johannes 19,16-30 „der Schein trügt“ (Karfreitag) von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu Apostelgeschichte 2,42-47 „Zurück zur ersten Liebe“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Apostelgeschichte 12, 1-11 „Fesselnde Ketten und wie sie abfallen“ von Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Apostelgeschichte 16, 9-15 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zur Apostelgeschichte 16, 23-34 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Apostelgeschichte 16,23-36 „Wer ist hier eigentlich gefangen, und wer ist frei?“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zur Römer 6,3-11 Osternacht von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Römer 7,14-25a  von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Römer 8, 18 von Pfr. Reinhard Süpke.

Die Predigt zu Römer 12,9-16 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Römer 13,1-7 von Pfr. Dr. Albecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Korinther 1,4-9 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Korinther 1, 26-31„Berufung“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Korinther 2, 6-10 „Gottes Geheimnis“ von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu 1.Korinther 6,9-14.18-22 „Seele und Leib gehören zusammen“ von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu 2.Korinther 6,1-10 „Das Leben ist wie eine Geduldsprobe“ von  Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 2.Korinther 12,1-4 zum Paradiesspiel von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zur Galater 5 und 6 Saat, die man säht von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu Epheser 4, 23 F von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Philipper 1,15-21 „Was gibt meinem Leben Halt?“ von Superintendent Kristóf Bálint.

Die Predigt zu Kolosser 2,12-15 „Ein Schauspiel in drei Akten“ von Pfarrer Andreas Möller.

Die Predigt zu Kolosser 4,2-4 „Gott ist wild entschlossen, mir zu begegnen“ von Pfarrer Reinhard Süpke.

Die Predigt zu 1.Thessalonicher 1, 2-10 „Jedes mal, wenn wir im Gebet an euch denken, danken wir Gott für euch alle.“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Thessalonicher 4,13-14 „Wir sehen oft nur, was wir erwarten“ zum Ostermontag von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1 Timotheus 1,12-17 zum Thema „Was ist das größte Geschenk, das dir Gott je gegeben hat?“von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu Hebräer 4, 14-16 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Jakobus 2,1-13 von Andreas Möller.

Die Predigt zu Jakobus 5,13-16 von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Petrus 1,3-9 von Pfr. Andreas Möller.

Die Predigt zu 1.Petrus1,13-22 „Vögel fliegen frei!“ von Anne-Sophie Dessouroux.

Die Predigt zu 1.Petrus 5,1-4 „Vom Versager zum Verantwortungsträger“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu 1.Johannes 1,5 – 2,6 „Kleider machen Leute“ von Pfr. Dr. Albrecht Schödl.

Die Predigt zu Offenbarung 1, 9-18 „Jesus ist mächtiger“ von Pfr. Andreas Möller.

Die Ökumenische Christus-Wallfahrt

Einmal im Jahr pilgern wir aus allen Richtungen mit Jung und Alt zum Christus-Pavillon, dessen Tore zur neuen Saison feierlich geöffnet werden.
Veranstaltet wird diese Christus-Wallfahrt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, dem Bistum Erfurt und dem Posaunenwerk der EKM.

Angekommen in Volkenroda erwartet die Pilger ein Festprogramm mit Angeboten für Kinder, einem Markt der Möglichkeiten, Musik und Verköstigung. Als Höhepunkt feiern alle zusammen einen großen Gottesdienst und lassen anschließend bei Kaffee und Kuchen den Tag ausklingen.

Hier finden Sie auch Infos zur aktuellen Christus-Wallfahrt.

Lesen Sie hier einen Bericht zur Nachtpilgeraktion 2019 der Jugendkommunität.

Lektorenkurs in Volkenroda

Jeweils ab September startet ein neuer Ausbildungsgang für bis zu 20 Teilnehmer. Dieser findet in einzelnen Abschnitten an acht Samstagen und einem Wochenende statt, jeweils von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr.

Hier finden Sie nähere Informationen und den aktuellen Veranstaltungsflyer: Lektorenkurs 2019 / 2020.

 

Rückblick auf den ersten Lektorenkurs in Volkenroda

„Eines Tages fragte unser Superintendent, welche Gottesdienste wir in der Region übernehmen könnten. Über unsere Antwort: „Wir können keine mehr übernehmen.“, war er sicher erst einmal erschrocken. Doch unser Angebot, dass wir hier Lektoren ausbilden könnten, wurde mit großem Interesse aufgenommen. Schnell war eine Vorbereitungsgruppe gebildet, Flyer wurden erstellt und mit der Werbung wurde begonnen.
Und, siehe da, in kurzer Zeit waren genügend Bewerber zusammen. In fröhlichem Austausch und voller Erwartung beginnt jeder Kurs mit Gebet. Über acht Samstage und ein Wochenende läuft die Ausbildung in Abstimmung mit der Landeskirche.
Wenn ich auf diese Gruppe von Ehrenamtlichen schaue und ihr Engagement für Gott und die Welt sehe,  habe ich keine Bange um die Zukunft der Kirche. Ich darf diese Gruppe gemeinsam mit den Pfarrern Dr. Albrecht Schödl, Reinhard Süpke und unserem Superintendenten begleiten. Ich kann sagen, dass in den Gemeinden viel mehr Menschen als wir denken, für Evangelisation und Mission brennen. Sie haben eigene Erfahrungen im Glauben gemacht und erfahren, dass Jesus lebt und jedem Menschen seine Liebe und Annahme schenken möchte. Bei spannenden Themen um Bibel, Gebet und Gottesdienst entdecken wir uns als Geschwister mit einem Ruf zum Dienst in dieser Welt.“

(Ulrike Köhler, Jesus-Bruderschaft Volkenroda)

 

Ein Erfahrungsbericht zum Lektorenkurs

„Während meiner Diakon-Ausbildung bekam ich jede Menge Theorie vermittelt – aber es fehlte etwas. Mein Pfarrer machte mich auf den Lektoren-Kurs im Kloster Volkenroda aufmerksam, riet mir, doch einige Module noch als Ergänzung zu machen. Mit dem Gemeindekirchenrat besprochen, angemeldet und schon saß ich da, in einer Runde mit 12 freundlichen, erwartungsvollen Gesichtern aus allen Teilen des Kirchenkreises und darüber hinaus. Nach der Vorstellungsrunde war uns klar, dass wir eine gute Gemeinschaft sein werden, jeder bringt andere Voraussetzungen mit, und die machen es interessant. Auch unseren Mentoren (eine Prädikantin und drei Pfarrer) schwante es von Beginn an, dass sie viel Spaß mit uns haben werden. Und das haben wir, gemeinsam beim Singen, Beten, Bibel Lesen, Andachten Gestalten, Miteinander Essen und Eeden. Besonders toll waren für mich bisher die logopädischen Übungen bis hin zum Training in der Kirche und unsere ersten selbst gestalteten Gottesdienste in den Gemeinden rund um Volkenroda.
Bereits nach dem ersten Seminartag stand für mich fest: Dieser Kurs ist so wertvoll, den machst du ganz mit.
Der Austausch und das Miteinander mit Gleichgesinnten, die ehrenamtlich vor einer Gemeinde stehen wollen, um Gottes Wort zu verkünden, stärkt und beflügelt ungemein. Unsere Mentoren sind große Klasse, wollen uns so viel Rüstzeug wie möglich mit auf dem Weg geben – und es gelingt ihnen. Bei allem Ernst kommt das Lachen nicht zu kurz. Auch wenn es nach einer arbeitsreichen Woche noch ein Tag ist: Wenn ich auf dem Parkplatz vor dem Klostergelände ankomme, freue ich mich – es ist wie ein kleiner Urlaub vom Alltag. Und ich bin sehr dankbar. Dankbar für die Menschen, die mir dort begegnen und die ein Stückchen Weg mit mir gemeinsam gehen, dankbar für die Gemeinden, die uns freudig aufnehmen und dankbar den Mentoren, die sich so viel Zeit für uns nehmen und so intensiv und voller Freude mit uns arbeiten.
Ich danke dem Herrn aus tiefstem Herzen, dass er mir diesen Weg gezeigt hat, mich zu dieser Gruppe nach Volkenroda geführt hat – wo ich doch eigentlich nur noch ein paar Zusatzmodule belegen wollte…“

(Sylvia Buchmann, Leiterin einer Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung der Stiftung Finneck)

Atempause – der Emailimpuls

Viele Menschen, die das Kloster Volkenroda besuchen, wünschen sich sehr, die Spiritualität, die sie hier erleben, mit in ihren Alltag nehmen zu können. Das ist allerdings oft nicht so einfach, da sie in einem Alltag leben, der regelmäßige Gebetszeiten selten möglich macht.

Nun möchten wir alle Interessierten ein wenig darin unterstützen, indem wir ihnen jeden Montagmorgen um 7.30 per Email einen Impuls schicken – die ›Atempause‹.
In diesen Email-Impulsen antworten Menschen, die in starker Verbindung zum Kloster Volkenroda stehen, jeweils auf Impuls-Fragen, haben Musik aufgenommen oder haben ein Kunstwerk geschaffen, die dazu einladen zu beten und nachzudenken.

Daran anschließend findet sich jeweils eine Impulsfrage, die sich direkt an Sie als Leser*in wendet und dazu einlädt, im Laufe der Woche über diese Frage nachzudenken.

 

Sie sind interessiert? Dann schreiben Sie einfach eine Mail an impuls@kloster-volkenroda.de und schon wird die erste ›Atempause‹ nicht lange auf sich warten lassen und Ihnen am Montagmorgen einen Moment zum Verschnaufen schaffen.

 

Hier ein paar der aktuellsten Atempausen:

Der Email-Impuls von Montag, dem 11.11.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 28.10.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 14.10.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 07.10.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 30.09.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 23.09.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 16.09.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 09.09.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 02.09.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 26.08.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 19.08.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 12.08.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 05.08.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 22.07.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 15.07.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 08.07.2019.

Der Email-Ipmuls von Montag, dem 01.07.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 24.06.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 17.06.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 10.06.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 03.06.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 27.05.2019.

Die Email-Impuls vom Montag, dem 20.05.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 06.05.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 29.04.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 15.04.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 08.04.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 01.04.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 25.03.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 18.03.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 11.03.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 04.03.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 25.02.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 18.02.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 04.02.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 28.01.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 21.01.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 14.01.2019.

Der Email-Impuls von Montag, dem 07.01.2019.

 

 

Fragen einer wissbegierigen Besucherin der Gebetszeiten

  1. Manche Teile der Gottesdienste sind mir bekannt, manche nicht. Wo kommen die verschiedenen Elemente her?

Aus der katholischen, evangelischen und orthodoxen Tradition.

  1. Warum ist oft nur die Osterkerze angezündet?

Die brennende Kerze ist ein Symbol für Jesus. Sie lässt uns daran denken: Gott ist hier. Ausgehend von dieser Kerze werden die Altarkerzen angezündet, denn das Christuslicht soll verbreitet werden.

  1. Warum habt Ihr manchmal einen Talar an und manchmal nicht?

Nur die zölibatären Mitglieder tragen ein Feierkleid. Es wird aber nur zu „vollständigen“ Gottesdiensten getragen, sprich: mit Abendmahl.

  1. Wie ist das mit dem Abendmahl? Dürfen alle daran teilnehmen?

In der evangelischen Kirche gilt: Alle, die an Jesus glauben und getauft sind, düren Brot und Wein empfangen. Allerdings sind alle herzlich dazu eingeladen, beim Abendmahl dabiezusein.

  1. Wie werden die vielen Bibelstellen ausgewählt, die im Laufe des Tages gelesen werden?

Im Morgengottesdienst folgen wir dem täglichen Bibelleseplan, siehe auch Herrnhuter Losungen.

Beim Mittagsgebet beten wir für Frieden und Versöhnung. Für jeden Tag sind mehrere Texte zur Auswahl vorgeschlagen.

Abends wird die tägliche Losung oder ein Abschnitt aus der täglichen Bibellese ausgewählt.

  1. Warum bekreuzigt und verneigt Ihr Euch? Seid Ihr katholisch?

Wir wollen unseren Glauben mit allen Sinnen zum Ausdruck bringen, nicht nur mit Worten. Man tritt ehrfürchtig vor Gott. Es ist aber freiwillig. Das Kloster Volkenroda verkörpert eine evangelische Gemeinschaft mit ökumenischer Offenheit. Deshalb haben wir einige katholische bzw. altkirchliche Formen übernommen.

  1. Wann singen zwei vor und dann erst der Rest, und wann singen alle direkt?

Dieses Phänomen des Wechselgebetes bzw. -gesanges kommt aus den Psalmen der Bibel. Wir sind eingeladen, miteinander zu beten. Der Gesang wird vom Vorsänger angestimmt, damit alle einstimmen können.

  1. Was heißt eigentlich „Kyrie eleison“?

Kyrie eleison ist griechisch und bedeutet „Herr, erbarme dich!“. Es ist ein Bekenntnis der Christen und gleichzeitig Lobpreis und Buße.

  1. Wieso steht da eine Marienstatue im Nebenschiff?

Die Marienstatue steht in der Kirche aus ökumenischen Gründen. Die Klosterkirche ist Gottesdienstraum für Christen aller Konfessionen, aber auch aus der Tradition der Zisterzienser heraus.

  1. Warum steht der Hirte montags auf dem Altar?

In den Ruinen des Klosters wurde ein Stein mit dem Abbild des Guten Hirten gefunden. Wolfang Möller (Bildhauer) fertigte den Guten Hirten aus Holz an, montags soll dieser daran erinnern, für unsere Mitglieder zu beten.

  1. Wieso sind hier alle so offen und herzlich?

Unsere Arbeit steht unter dem Wahlspruch der Zisterzienser: „Die Tür steht offen, das Herz noch mehr.“. Doch was viel wichtiger ist: Wir leben mit Jesus Christus. Das wollen wir weitergeben.

 

Außerdem war eine Reporterin von „Glaube und Hoffnung“ im Kloster Volkenroda mit dem Ziel, einen Artikel über die Gebetszeiten zu schreiben. Dazu hat sie einige Besucher der Gebetszeiten interviewt.

Zum Artikel.

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