Jesus-Bruderschaft

Die Jesus-Bruderschaft ist eine Lebensgemeinschaft aus Frauen und Männern. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Kirchen und gesellschaftlichen Hintergründen. Das Leben in der Kommunität ist geprägt durch Gebet, Gemeinschaft und Arbeit.

Unser Logo (oben rechts auf der Homepage) zeigt in hebräischen Buchstaben den Namen Jesus, Jeschua, so wie er in einer Tonscherbe aus dem ersten Jahrhundert eingeritzt gefunden wurde. Ein Alltagsgegenstand wird zum Hinweis auf die Gegenwart Jesu mitten im täglichen Leben.

Download Kommunitätsflyer

Ein Buchprojekt zum Reformationsjahr.

Wir sind Menschen, die

  • gemeinsam beten und arbeiten
  • Gott und den Menschen dienen wollen
  • Herz und Haus für Gäste öffnen
  • ihr Leben in der persönlichen Verbundenheit mit Jesus gestalten
  • in einer evangelischen Gemeinschaft mit ökumenischer Offenheit leben
  • ihren Lebensmittelpunkt im Kloster Volkenroda gefunden haben

 

Wir wollen

  • Volkenroda als Ort prägen, in dem Leben und Glauben zusammenkommen
  • Gottesdienste und Gebetszeiten feiern und dazu einladen
  • innerhalb und außerhalb Volkenrodas  arbeiten
  • durch verschiedene Angebote Raum schaffen, damit Menschen Gott begegnen und heilende Impulse für ihr Leben bekommen
  • voneinander lernen, aneinander wachsen, miteinander teilen

 

Wir leben

  • im Rhythmus von Gebet und Arbeit
  • neue Lebensformen in Anknüpfung an alte Klostertradition, als Ledige oder Verheiratete
  • mit gemeinsam getroffenen Vereinbarungen, die unseren Lebensstil und unsere Gemeinschaft prägen
  • in eigener Verantwortung für den Lebensunterhalt
  • als Teil der Netzwerke der Kommunitäten, Orden, geistlichen Gemeinschaften und Kirchen

Nähere Details zu den einzelnen Standorten sind auf der Seite der Jesus-Bruderschaft in Gnadenthal zu finden.

Fragen, die immer wieder gestellt werden:

Haben Sie eine gemeinsame Kasse?
Unterschiedlich. Jeder sorgt selbst für seinen Lebensunterhalt, manche leben aus gemeinsamer Kasse.

Hat jeder seine eigene Wohnung?
Die Familien haben eigene Wohnungen, die ledigen Mitglieder einen eigenen Wohnbereich. Ein Teil der Kommunitätsmitglieder lebt direkt im Kloster, andere im Dorf.

Essen Sie immer gemeinsam?
Nicht jeden Tag: Montags essen wir zusammen mit den Mitarbeitern, donnerstags im Kreis der Kommunität.

Gibt es bei Ihnen feste gemeinsame Zeiten?
Nach Möglichkeit treffen wir uns von Montag bis Samstag zu den drei Gebetszeiten und am Sonntag im Gottesdienst. Neben den gemeinsamen Mahlzeiten und der Arbeit haben wir wöchentliche Kommunitätstreffen und regelmäßig gemeinsame Abende. Dazu kommen Feiern und Ausflüge. Zu Jahresbeginn hat die Kommunität eine Klausur, in der Osterzeit kommen alle Mitglieder zu einem Wochenende zusammen.

Arbeiten alle von Ihnen im Kloster?
Einige sind im Kloster angestellt, einige sind im Rentenalter, einige arbeiten auswärts.  Neben der Berufsarbeit bringt sich jeder nach seinen Möglichkeiten ein.

Wie kann man bei Ihnen Mitglied werden?
Es gibt verschiedene Formen der Mitgliedschaft: kommunitär oder aktiv. Wer der Kommunität angehört, ist in Volkenroda ansässig.  Aktive Mitglieder sind Menschen, die nicht in der Kommunität leben, aber ihr Engagement für Volkenroda als Auftrag von Gott empfinden. Einer Aufnahme gehen mehrere Jahre des Kennenlernens voraus.

Wir gründen die Jugendkommunität Kloster Volkenroda

Jugendkommunität, für manch einen mag das ein seltsamer Ausdruck sein. „Kommunität“ war für mich, bevor ich nach Volkenroda kam, kein gängiges Wort, nichts womit ich ein klares Bild verband.
Und jetzt? Ich durfte hier erleben, was es heißt in Gemeinschaft zu leben, mein Leben und meinen Glauben mit unterschiedlichen Menschen zu teilen.
Das erste Mal kam die Idee einer Jugendkommunität für mich zu Ostern, vielleicht mit der unerwarteten Frage eines Gastes „Kannst du dir vorstellen, das Kloster auch nach deinem Freiwilligendienst zu unterstützen?“. Vielleicht aber auch mehr noch durch die Gemeinschaft untereinander, wir als aktuelle Jahresmannschaft, gemeinsam mit Bewerbern fürs kommende Jahr und Ehemaligen der letzten Jahre. In den letzten Monaten war der Kontakt mit Ehemaligen immer wieder echter Segen für mich. Und so hat sich meine Sicht von „Ich bin nur eine von vielen unzähligen Freiwilligen“ gewandelt. Jetzt empfinde ich es viel mehr als Privileg, Teil einer langen Reihe junger Menschen sein zu dürfen, die hier einige Zeit verbracht haben, geprägt wurden, aber auch prägten. Diesen Segen und die Gemeinschaft möchte ich nicht mehr missen und wünsche mir, dass wir als Ehemalige auch in Zukunft weiterhin ein Segen für die aktuelle Jahresmannschaft, aber auch das gesamte Kloster sein können.
Und damit kam die Idee einer Jugendkommunität auf. Manche von uns kannten solch eine Struktur aus Gnadental und verspürten seither die Sehnsucht hier etwas Ähnliches entstehen zu lassen. Unsere Grundgedanken sind nicht komplett neu, vielmehr geben sie dem, was wir im letzten Jahr erleben durften  einen Rahmen.
Wir, die Jugendkommunität des Klosters Volkenroda, sind ehemalige Freiwillige,  Azubis, Dorf- und Kommunitätskinder. Wir fühlen uns dem Kloster verbunden und wollen es, auch wenn wir nicht mehr vor Ort wohnen, weiterhin durch Gebet und praktische Hilfe unterstützen.
In den vergangenen Wochen haben wir viele Ideen gesponnen, manche werden wir umsetzten, andere vielleicht nicht. Aber wir wollen vor allem untereinander in Kontakt bleiben, für einander da sein, beten und gemeinsam das Kloster unterstützen.

Chronik

1961 erste Anfänge der Jesus-Bruderschaft in Ostfriesland
1964 Gründung des Vereins „Jesus-Bruderschaft e.V.“ in Ludwigshafen
1990 Das alte Kloster in Volkenroda wird neu „entdeckt“. Aus dem Gebet heraus beteiligen sich immer mehr an der Wiederherstellung der Anlage.
1994 Die ökumenisch orientierte
Jesus-Bruderschaft e.V., Gnadenthal, erwirbt das Kloster.
2004 Gründung des Vereins
„Jesus-Bruderschaft Kloster Volkenroda e.V.“ als Betreiber des Klosters
2005 Die Stiftung Kloster Volkenroda, gegründet 1998, übernimmt die gesamte Klosteranlage.

Stand: Juni 2015

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