Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
Darum fürchten wir uns nicht.

Psalm 46,2-3a

 

Hege, unsere Postulantin, erzählt von einem Schlüsselmoment in ihrer Glaubensgeschichte:

In einer schwierigen Situation wurde ich mal gefragt:
„Glaubst du wirklich, Gott sieht deine Situation und sagt, hier bin ich machtlos?!“

Ich konnte die Frage damals nicht beantworten.
Aber ich durfte in meinem Leben viele Erfahrungen mit Gott machen und mittlerweile beantworte ich die Frage sehr klar:
Nein! Es gibt für Gott keine unlösbaren Situationen.

Und wenn mir diese Zuversicht mal abhanden kommt,
dann kann ich dafür beten, dass ich sie wiederfinde

und ich kann andere bitten, für mich und mit mir zu beten.

Gott liebt uns und er möchte, dass wir ihm vertrauen lernen.

 

Impuls

Was hilft dir in schwierigen Situationen an Gott festzuhalten?

Egal wie wenig wir haben, Jesus schafft es uns satt zu machen!


Predigt über Johannes 6, 1-15

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Der Glaube an Jesus Christus lebt durch die Begegnung untereinander und mit Ihm.


Predigt über Apostelgeschichte 8, 26-39

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Die Monatslosung für Juli

Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie im Unrecht ist

2.Mose 23,2

Sr. Miriam schreibt dazu:

» das machen doch alle so…..! «

Es erfordert Mut und Kraft, zu seiner Meinung zu stehen und sich gegen die Masse zu stellen.

Oft merken wir gar nicht, wie sehr wir beeinflusst werden von den Menschen und Meinungen um uns herum, gerade auch in den Medien.
Da ist es wichtig, sich die Menschen, die uns beeinflussen dürfen, gut auszusuchen und unsere  Motive immer mal wieder zu hinterfragen.

Spielt Gott und Gottes Wort dabei für uns eine Rolle?

Jesus ruft uns in die Verantwortung:
Gott hat uns ein Gewissen gegeben, das wir schärfen sollen
und er will uns die Kraft geben, danach zu leben.

Impuls

Eine gute Möglichkeit, das eigene Leben zu reflektieren und sein Gewissen zu schärfen, ist die Beichte, die bei uns im evangelischen Raum sehr in Vergessenheit geraten ist:
Wie sieht mein Leben aus im Licht von Gottes zehn Geboten?

Eine Hilfe kann der Beichtspiegel sein.
Z.B. im evangelischen Gesangbuch, in Thüringen unter der Nummer 885

Rühmt euch eurer Schwächen.


Predigt über 2. Korinther 12, 1-10 und über den Pfarrer von Ars.

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Pfarrer Philip Kampe erzählt von einem besonderen Highlight
der Sommerkonzerte Volkenroda,
das zwar etwas abseits stattgefunden hat,
sein Herz aber umso mehr berührt hat.

Nicht nur die Erwachsenen haben die Musik während der Sommerkonzerte genossen.

Die Violinistin Elena Graf besuchte die Grundschule in Körner und stellte ihr Instrument vor.

 

Alle Schülerinnen und Schüler versammelten sich in der Turnhalle, um einer echten Konzertgeigerin zu lauschen.

Sie staunten mit offenem Mund, wie schnell man auf der Geige spielen kann.

Sie ließen sich verzaubern von den langsamen und leisen Klängen.

Und sie bestürmten die Musikerin mit ihren Fragen.

Vielleicht haben sie die Musik noch unmittelbarer wahrgenommen

und waren tiefer berührt als die konzerterfahrenen Erwachsenen?

 

Wir wollen nicht Getriebene wie Saul sein, die mit Gewalt an ihrer Macht festhalten, sondern Berufene, die wie David dankbar annehmen, was Gott ihnen schenkt.


Predigt über 1. Samuel 24, 1-20

 

 

(C) Rembrandt Harmensz. van Rijn

 

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Du hast Freude an einem Ort zu arbeiten, von dem wir und unsere Gäste
begeistert sind? Willst Du ein Teil des Teams der Hauswirtschaft werden?

Wir suchen absofort einen Mitarbeitenden im Bereich der Veranstaltungsbetreuung.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Stellenausschreibung
Sr. Miriam erzählt:

vor einiger Zeit fand ich diesen gemalten Löwen als ich beim Konventgebäude um die Ecke ging.

Sofort kam mir Hanns Dieter Hüsch in den Sinn:
„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit…“ seine Übertragung von Psalm 126

 

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit.
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
mein Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht, dass ich so fröhlich bin
in meinem kleinen Reich?
Ich sing und tanze her und hin
vom Kindbett bis zur Leich.

Was macht dass ich so furchtlos bin
an vielen dunklen Tagen?
Es kommt ein Geist in meinen Sinn,
will mich durchs Leben tragen.

Was macht, dass ich so unbeschwert
und mich kein Trübsinn hält?
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt
wohl über alle Welt.

Hanns Dieter Hüsch

 

 

Impuls:

Nimm diese Leichtigkeit mit in Deine Woche: Ich bin vergnügt, erlöst, befreit…

Wir können eine begrenzte Zeitlang ohne Sauerstoff auskommen, Blumen eine begrenzte Zeitlang ohne Wurzeln, aber auf Dauer geht das nicht gut. Ebenso können wir auf Dauer nicht ohne Beziehung zu Gott leben. Sonst würden wir unsere Würde verlieren, wie der jüngere Sohn bei den Schweinen. Aber die Gnade Gottes steht für uns zur Verfügung, zu der wir jederzeit umkehren dürfen. Wir sind eingeladen zum Fest des Vaters.


Predigt über Lukas 15, 11-32

 

 

 

 

 

(c) Adolf Oberländer, Der Verlorene Sohn

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Gebt dem Teufel keinen Raum in eurem Leben!

Epheser 4,27    Neue Genfer Übersetzung

 

Doris erzählt von ihrem Arbeitseinsatz im Kloster auf Zeit:

 

 

Meine Ernte beim „meditativen Jäten“ im Kloster Volkenroda

 

  • wehret den Anfängen
  • wenn man sich ein Ziel setzt und schaut dann nur die ganze Zeit auf den Boden, kommt man nicht unbedingt ans gesteckte Ziel, sondern endet ganz woanders
  • Unkraut, dass in den Steinen wächst, kann manchmal groß aussehen, lässt sich aber dann leicht entfernen, denn die Wurzeln haben nichts, woran sie sich halten können
  • Es wird wiederkommen (das Unkraut)
  • Es nimmt kein Ende
  • Was man nicht pflegt, verwildert

 

 

 

 

Impuls

Im Garten und im Leben sind unsere Ausdauer beim Unkrautjäten gefragt!

Welches Unkraut will ich heute angehen?

Foto: Michael Sommer

 

 

 

 

 

Gabriele Scheid spürt weiter dem Heiligen Geist nach:

Letzte Woche ging es darum, dass der Heilige Geist uns verbindet, Grenzen überwindet und Verstehen schenkt.

Heut geht es um die Lebendigkeit, die Auferstehung von den Toten.

Das Entscheidende ist „unten“ geschehen – hinabgestiegen in das Reich des Todes. Der Tod ist besiegt – unten in der unsichtbaren Welt.

Oben auf der Erde gibt es ihn noch, aber er hat keine Macht mehr.

 

Christus ist nach seiner Auferstehung nicht triumphierend dem römischen Kaiser erschienen, nicht Pontius Pilatus, nicht dem jüdischen Hohen Rat.

Er ist seinen Jüngern und Jüngerinnen erschienen. Und die haben Zeit gebraucht, bis aus Angst, Trauer und Erschrecken etwas Neues werden konnte.

Die Botschaft der Engel von der Auferstehung genügte nicht.
Christus selbst ist ihnen erschienen und es dauerte, bis sie ihn erkannten.

Dann verlässt Jesus sie nocheinmal. Aufgefahren in den Himmel.
Aber er hat seine Jünger und Jüngerinnen vorbereitet.
Er hat ihnen gesagt, ich werde euch meinen Geist senden.
Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen!

 

 

Impuls

Nimm die Bitte um den heiligen Geist mit in deine Woche:
Spreche oder singe im Atem-Rhythmus:

Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist,

wirke in uns, Heiliger Geist, Atem Gottes, komm!

Komm, du Geist, mach uns eins, komm, du Geist, erfülle uns.

Komm, du Geist und schaff´ uns neu, wir ersehnen dich!

Ganz wunderbar gesungen von: „Die 2 Priester singen Kirchenlieder / Andreas Schätzle und Pater Sandesh Manuel“ (Youtube)

Predigt über Epheser 1, 3-14

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Predigt des katholischen Pfarrers Andreas Anhalt im Ökumenischen Gottesdienst zum Taufgedächtnis am Pfingstmontag in der Klosterkirche Volkenroda

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