„Wie du geht’s ins Kloster ?“ – Das war wohl mit die häufigste Reaktion, die ich bekommen habe, als ich gefragt worden bin, was ich nach der Schule machen werde. Viele stellen sich unter einem Kloster das typische Bild aus dem Mittelalter vor: Dicke Mauern, keinen Kontakt zur Außenwelt, mehrere Male am Tag und in der Nacht beten und und und.

Doch ich kann euch versichern, so ist es im Kloster Volkenroda nicht!

Es ist ein lebendiger Ort, ein Ort der Begegnung und des Durchatmens. Es gibt ruhige Tage aber auch Tage, an denen hier richtig Action ist. So oder so, es wird dir hier definitiv nicht langweilig werden. Das Kloster bietet dir die Möglichkeit, das Berufsleben kennenzulernen, sich auszuprobieren, zu wachsen im Glauben und auch persönlich und zu lernen, wie ein Unternehmen funktioniert. Es ist ein Ort an dem man sich sofort dazugehörig fühlt, wie in einer großen  Familie. Kein Tag gleicht hier dem anderen. Es gibt immer etwas Neues zu endecken. Während deiner Zeit im Kloster wirst du mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen, sei es mit den  Mitarbeitern, der Kommunität, den Bewohnern Volkenrodas oder deiner WG.

Es wird eine unvergessliche, aufregende und spannende Zeit werden.

 

 

 

Lust bekommen? Neugierig geworden?

Nutze doch eines der tollen Programme aus unserem Jahresprogramm oder die Bewerbertage für 2024/2025, um uns und das Kloster näher kennenzulernen.

Autor: Marike Thiele

„Meine Zeit steht in Deinen Händen“,

dieser Vers aus Psalm 31 – den wir regelmäßig in unserem Morgengottesdienst singen – hat etwas Beruhigendes. Mich entlastet es zu wissen, dass bei all unserer Hektik und Betriebsamkeit, Gott unser Leben in der Hand hält. Weil wir vieles aber eben nicht alles in unserem Leben planen können, ist es gut für den „Fall der Fälle“, der oft an sich schon Aufregung genug bringt, das Wichtigste gut geordnet zu haben.

 

Deshalb bieten wir zusammen mit der Evangelischen Landeskirche Baden und der Diakonie Mitteldeutschland jetzt regelmäßig und kostenlos Materialien sowie Veranstaltungen zu Vorsorgethemen an:

Unter dem Link finden Sie aktuelle Angebote zur Vorsorge:

Weitere Infos

Seit diesem Jahr ist es möglich bei uns im Kloster Volkenroda ein Freiwilliges Ordensjahr zu machen.

 

Wir laden Menschen ein, ihrer Sehnsucht nach Glaubenserfahrungen nachzugehen, alternative Lebensentwürfe kennenzulernen und uns bei unserem Dienst tatkräftig zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf der dazugehörigen Seite, mit einem Klick auf den Button.

Freiwilliges Ordensjahr

Wir haben alle eine Berufung von Gott bekommen. Es liegt aber an uns, ob wir sie im positiven oder negativen Sinne nutzen.


Die Predigt über Matthäus 4, 1-11

 

Hier geht es zur Predigt


Atempause 12.02.2024

 

Demas …Kreszens … Titus …Lukas … Markus …Tychikus …Alexander…Priska und Aquila … Onesiphorus… Erastus … Trophimus … Eubulus und Pudens und Linus und Klaudia und alle Brüder und Schwestern.

Der Herr sei mit deinem Geist! Die Gnade sei mit euch!    2.Timotheus 4,9-22

 

Rike, BFD´lerin, machte letzte Woche eine Andacht im Morgengottesdienst.
(Wir folgen dem Bibelleseplan der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft und letzte Woche endete der 2. Timotheusbrief.)

 

 

So viele Namen nennt Paulus hier am Ende dieses Briefes.

Ich war ganz berührt von der starken Verbundenheit, die Paulus für diese Menschen zeigt: Mitarbeiter, Gemeindemitglieder und Freunde.
Fröhliche und traurige Nachrichten, Bitten, Warnungen, viel Alltägliches…

Uns sagen die Namen gar nichts, sind altmodisch und befremdlich,
aber  Timotheus kannte sie, konnte Gesichter und Emotionen damit verbinden.

Und ich bin sicher: er betet für sie.

Ich habe erlebt, dass Freundschaften eine ganz andere Tiefe erreicht haben, wenn wir für einander beten:
Gott für die Freunde danken und ihre Anliegen vor Gott bringen. Entweder direkt miteinander oder über Entfernung hinweg.

Auf jeden Fall verbunden im Heiligen Geist.

 

 

Impuls

Nimm dir einen Moment Zeit, für die Menschen, mit denen du heute zu tun hast,
zu beten. Verbinde sie auf diese Weise mit Gottes Liebesstrom.

Und halte Ausschau nach Möglichkeiten im Laufe des Tages direkt für und mit jemandem zu beten.

 

Autor: Schwester Miriam Berg

Atempause 05.02.2024

 

Sr. Miriam kommentiert die Monatslosung:

Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben
und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift:

Sie unterrichtet in der Wahrheit,
deckt Schuld auf,
bringt auf den richtigen Weg
und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.

2.Timotheus 3,16  – Neue Genfer Übersetzung

 

Die Schrift – die Bibel – nützt aber nur, wenn wir sie lesen und uns mit den Texten beschäftigen –  sie an uns, an unser Herz heran lassen.
Sie nützt nichts, wenn sie als geschlossenes Buch in unserem Regal steht.

Unsere Monatslosung klingt ernst und wir können es auch nicht schönreden:
um den richtigen Weg nach Gottes Willen zu finden gehört es dazu, dass wir uns in Gottes Licht stellen: unsere Schattenseiten erkennen, Schuld aufdecken lassen und zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden lernen.

Das ist möglich wenn wir Jesus Christus vertrauen und uns zum liebenden Vaterherzen Gottes führen lassen.

 

Impuls

Möglichkeiten, um einen Bibeltext näher an dein Herz heran zu lassen
findest Du auf der Homepage vom Kloster Bursfelde
unter der Rubrik Klosterprojekt:BETEN/beten-mit-einem-biblischen-text

 

Autor: Schwester Miriam Berg

Gott tut immer das Wesentliche. Er braucht uns nicht. Also trauen wir seiner Kraft und seinem Handeln alles zu.


Predigt über Markus 4, 26-29.

Bild: (C) Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

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Altsein ist ein herrlich Ding,
wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt.             
(Martin Buber)

Gabriele Scheid, Pfarrerin i.R. wird in der Atempause immer mal wieder Gedanken und Erfahrungen aus diesem Lebensabschnitt mit uns teilen.

Sie kennt das Kloster schon lange durch Seminare und Kloster auf Zeit und
hilft seit einigen Jahren tatkräftig bei unseren Familienfreizeiten mit.
Ende August wird sie gemeinsam mit Sr. Miriam eine Pilgerwanderung von Volkenroda nach Heiligenstadt anbieten mit Fernziel Loccum.

 

Im Januar bin ich 65 Jahre alt geworden.
Seit einem Jahr lebe ich als Pfarrerin i.R. – im Ruhestand. Es war schon lange in mir so gereift, dass ich früher aufhöre.
Als Seelsorgerin weiß ich, wie wichtig es ist, ein Gespür für den eigenen Körper und die eigene Seele zu haben. Deren „Botschaften“ habe ich gehört.

In jedem Lebensalter werden wir vor Herausforderungen gestellt und müssen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen.

Ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren immer mehr gelernt habe, in Gebet und Meditation solche Entscheidungen in mir reifen zu lassen. Zu lauschen und zu schauen, wohin Gottes heiliger und heilsamer Geist mich führen will.

 

Impuls
Was will und soll gerade in dir reifen?

Ich wünsche dir Mut und ein Ur-Gott-Vertrauen, dass du dich dann auch traust deine Entscheidungen zu treffen. Und vergiss es nicht: Du bist „von guten Mächten wunderbar geborgen“. Und dann: „erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns – am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Autor: Schwester Miriam Berg

So schwach und doch so kraftvoll: Wir haben den Schatz, Gottes Kraft, in zerbrechlichen Gefäßen. In uns selbst.

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Man kann Gott nicht bestechen, um etwas von ihm zu bekommen oder Heilung zu erfahren. Wahre Räue und ein Gespräch mit ihm aus vollem Herzen ist das, was er möchte um uns zu helfen.


Predigt über 2. Könige 5

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Gott hat viel mehr für uns übrig als nur banale Kleinigkeiten. Und DESSHALB sollen wir die müden Hände wieder stark machen, weil Gott uns neu seine Lebenskraft schenkt.


Predigt über Hebräer 12, 12-25

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„Wen hat Gott berufen, zu Christus zu gehören ?“ – Darauf gibt es nur eine klare Antwort: UNS!


Predigt über 1. Korinther 1, 26-31

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Jeder Mensch besteht aus mehreren Teilen, die zusammen ein Ganzes ergeben, wie bei einem Puzzle. Und jedes dieser Teile hat einen bestimmten Platz und passt auch nur an diese Stelle. Es bringt nichts ein Teil irgendwo rein zu pressen, wo es nicht hin gehört, da an anderer Stelle sonst ein Loch oder ein fehlerhaftes Bild entsteht. Jedes Puzzle-Teil findet seinen Platz zu seiner Zeit.


Predigt über Prediger 3, 1-15

 

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Wie jedes Jahr, wird am 3. Advent die Paradiesgeschichte aus 1. Mose 3, 1-24 im Gottesdienst thematisiert. Dieses Jahr mit dem Fokus auf das Misstrauen zu Gott, welches die Schlange in Eva weckt. Das dazugehörige Paradiesspiel, welches vom Jahresteam aufgeführt wurde, wird demnächst auch auf Youtube zu sehen sein.


Hören Sie hier die Predigt zum Paradiesspiel.

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„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ So steht es in Markus 13, 31-37 geschrieben.

Alles ist demnach vergänglich, doch Gottes Wort nicht. Auf sein Wort dürfen wir vertauen und uns auf die versprochene Ewigkeit freuen.

Hier geht es zur Predigt über Markus 13, 31-37.

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