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7. Dezember 2020 | Bericht

Freiwillig ins Kloster?

Es gibt so ne Phase im Leben, da fragt dich jeder: „Und was machst du denn jetzt nach der Schule?“. Wenn du auf die Frage: „Ich geh ins Kloster“ erwiderst, dann ändert sich oftmals schlagartig die Gesichtsfarbe deines Gegenübers. Schließlich verbinden die meisten Menschen mit einem Kloster einen alten, verfallenen Ort mit lauter langweiligen Leuten, die in Kutten rumlaufen, wo den ganzen Tag und natürlich nachts gebetet wird, jeder Tag gleich verläuft und man den Altersdurchschnitt drastisch senkt. Glaubst du das?

Dann muss ich dich leider enttäuschen, denn das Kloster Volkenroda ist das komplette Gegenteil. Hier gibt es niemanden in Mönchsgewändern. Hier findest du spannende Charaktere, die schon unfassbar viel erlebt haben. Gebetet wird hier, aber nur dreimal am Tag ( 🙂 ) und wenn es im Kloster etwas gibt, dann Abwechslung. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken und neue Herausforderungen, an denen man wachsen darf.

Außerdem ist man hier als junger Mensch auch nicht alleine, denn jedes Jahr gibt es eine ganze Jahresmannschaft, sodass man nach Feierabend noch die Gemeinschaft in der WG erleben darf.

Vielleicht weißt du noch nicht genau, was du beruflich machen möchtest. In Volkenroda hast du eine Menge Zeit, um dich selbst kennenzulernen und herauszufinden, was deine Schwächen und was deine Stärken sind. Das Beste daran ist, dass du diesen Weg nicht alleine gehst. Hier gibt es viele Leute, die dich begleiten und dir helfen.

Lust bekommen? Neugierig geworden?

Nutze doch eines der tollen Programme aus unserem Jahresprogramm oder die Bewerbertage für 2021/2022, um uns und das Kloster näher kennenzulernen.

Autor: Jule Bauer