Nun ist es soweit – nach über einem Jahr Vorbereitung können wir unseren neuen Außenauftritt präsentieren. Viele Menschen haben mitgedacht, mitdiskutiert und mitentwickelt – die Kommunität, der Klosterrat, Freunde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Jugend – alles begleitet durch unseren Markenstrategen Tobias Siebel.
Doch worum geht es eigentlich? Wir möchten das Kloster bekannter machen, damit noch mehr Menschen diesen besonderen Ort kennenlernen. Gerade in dieser schwierigen Zeit zeigt sich deutlich, wie wichtig Begegnung für die Menschen ist. Wir wünschen uns, dass sie hier mit Gott in Begegnung kommen, dass sie hier anderen Christen begegnen und so ihre Sehnsüchte einen Ort finden und gestillt werden.
Dafür leben wir weiterhin nach dem bekannten zisterziensischen Motto „Die Tür steht offen, das Herz noch mehr“, haben aber zusätzlich das kurze und eingängige Motto „Kloster Volkenroda – Begegnung belebt“ gewählt.
Damit einhergehend wollten wir ebenfalls ein unverwechselbares und einzig-artiges Logo für das Kloster entwickeln, eines, das für Freunde, Weggefährten und Gäste eingängig und sofort verständlich ist.
Nach einem längeren Prozess, der durch ein Grafikbüro begleitet wurde, kam der entscheidende Impuls von einem der Aktiven Mitglieder: „Setz dich doch dafür in die Klosterkirche und schaue auf das Dreieinigkeitsfenster mit dem romanischen Bogen darüber.“ Und so war die Grundidee für das Logo des Klosters geboren. Unser zentrales Element – der Fokus auf das Wesentliche – der Blick auf den Altar und die Dreieinigkeit, wird zum Logo. Frei nach dem Motto „Klare Botschaft – klare Farben“ haben wir uns in der Natur umgeschaut und uns für Sonne, Himmel und Natur entschieden: ein frisches Grün, das für Hoffnung und Wachstum steht, ein leuchtendes Gelb, das für Licht und Wärme steht, sowie ein helles Blau, das für Weite und Klarsicht steht.
Das Jeshua-Logo wird natürlich nicht abgeschafft – die Jesus-Bruderschaft trägt dieses Logo weiterhin und zeigt damit die Verbundenheit in die Gemeinschaft und in die Welt hinaus zu den anderen Zweigen der Jesus-Bruderschaft.
Zu einem guten Außenauftritt gehört natürlich auch der Auftritt im Internet. Unsere schöne Website kam in die Jahre und bedurfte einer Erneuerung. Nun können wir eine Website präsentieren, die sowohl schnell zu den gewünschten Informationen führt als auch in der Nutzung einfach und eingängig ist.
Gleichzeitig haben wir die Inhalte überarbeitet, präsentieren z.B. nach und nach die Kommunitätsmitglieder, Berichte von Veranstaltungen und vieles mehr. Schaut doch mal vorbei: www.kloster-volkenroda.de.
Die Seite funktioniert nun auch auf allen mobilen Endgeräten wie Tablets und Handys sehr gut. Gebt uns gerne eine Rückmeldung, was Ihr von dem neuen Auftritt haltet.

Autor: Kristina Lohe

Nun ist es soweit – nach über einem Jahr Vorbereitung können wir unseren neuen Außenauftritt präsentieren. Viele Menschen haben mitgedacht, mitdiskutiert und mitentwickelt – die Kommunität, der Klosterrat, Freunde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Jugend – alles begleitet durch unseren Markenstrategen Tobias Siebel.
Doch worum geht es eigentlich? Wir möchten das Kloster bekannter machen, damit noch mehr Menschen diesen besonderen Ort kennenlernen. Gerade in dieser schwierigen Zeit zeigt sich deutlich, wie wichtig Begegnung für die Menschen ist. Wir wünschen uns, dass sie hier mit Gott in Begegnung kommen, dass sie hier anderen Christen begegnen und so ihre Sehnsüchte einen Ort finden und gestillt werden.
Dafür leben wir weiterhin nach dem bekannten zisterziensischen Motto „Die Tür steht offen, das Herz noch mehr“, haben aber zusätzlich das kurze und eingängige Motto „Kloster Volkenroda – Begegnung belebt“ gewählt.
Damit einhergehend wollten wir ebenfalls ein unverwechselbares und einzig-artiges Logo für das Kloster entwickeln, eines, das für Freunde, Weggefährten und Gäste eingängig und sofort verständlich ist.
Nach einem längeren Prozess, der durch ein Grafikbüro begleitet wurde, kam der entscheidende Impuls von einem der Aktiven Mitglieder: „Setz dich doch dafür in die Klosterkirche und schaue auf das Dreieinigkeitsfenster mit dem romanischen Bogen darüber.“ Und so war die Grundidee für das Logo des Klosters geboren. Unser zentrales Element – der Fokus auf das Wesentliche – der Blick auf den Altar und die Dreieinigkeit, wird zum Logo. Frei nach dem Motto „Klare Botschaft – klare Farben“ haben wir uns in der Natur umgeschaut und uns für Sonne, Himmel und Natur entschieden: ein frisches Grün, das für Hoffnung und Wachstum steht, ein leuchtendes Gelb, das für Licht und Wärme steht, sowie ein helles Blau, das für Weite und Klarsicht steht.
Das Jeshua-Logo wird natürlich nicht abgeschafft – die Jesus-Bruderschaft trägt dieses Logo weiterhin und zeigt damit die Verbundenheit in die Gemeinschaft und in die Welt hinaus zu den anderen Zweigen der Jesus-Bruderschaft.
Zu einem guten Außenauftritt gehört natürlich auch der Auftritt im Internet. Unsere schöne Website kam in die Jahre und bedurfte einer Erneuerung. Nun können wir eine Website präsentieren, die sowohl schnell zu den gewünschten Informationen führt als auch in der Nutzung einfach und eingängig ist.
Gleichzeitig haben wir die Inhalte überarbeitet, präsentieren z.B. nach und nach die Kommunitätsmitglieder, Berichte von Veranstaltungen und vieles mehr. Schaut doch mal vorbei: www.kloster-volkenroda.de.
Die Seite funktioniert nun auch auf allen mobilen Endgeräten wie Tablets und Handys sehr gut. Gebt uns gerne eine Rückmeldung, was Ihr von dem neuen Auftritt haltet.

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Ich habe das an erster Stelle im Mitgestalten des geistlichen Lebens hier erfahren. Sei es musikalisch, im praktischen Dienst oder auch inhaltlich, es war stets ein teils experimentelles, rückmeldereiches, oft lehrreiches Erlebnis. Darüber ergaben sich spannende, interessante und auf jeden Fall mit Anekdoten für ein Leben bereichernde Begegnungen mit dem ganz bunten Klostergäste-Spektrum. Vom weisen Greisen, der eine kleine, aber bedeutende theologische Ungereimtheit aufzuweisen hat, über die Physiotherapeutin, der es wichtig war, mich auf meine schlechte Haltung hinzuweisen, bis zu dem kleinen Mädchen, das mir breit und ausführlich erzählt, wie lange es selber auch schon Geige spielt, und vielen Menschen, die einfach nur kurz Danke sagen – an Menschen und ihren Geschichten gibt es hier viel zu erleben.

Zweitens sei natürlich auch die Arbeit genannt (und auch die Freizeit), in der ich einen weiten Gestaltungsraum betrat. Mit gefühlt zwei halben Tagen Vorbereitung eine Kinderfreizeit schmeißen, als Chor-Laie einen Chor leiten, sich in den Zuständigkeiten und Menschlichkeiten eines Kloster-Betriebes in der Rolle als Bufdi zurechtzufinden, […]: Das wurde mir zur anfänglich überfordernd wirkenden Herausforderung, an der ich wachsen durfte.

Und natürlich ist drittens die Kloster-Gemeinschaft selbst ein einziges, großes Mit- und Erleben. Seien es die zur geliebten Gewohnheit gewordenen Sonntagsbegrüßungen, Geburtstags-, Feierabendbier- oder Weihnachtsfeiern. Es ist wichtig und bereichernd, wie viele Gäste den Ort prägen, doch in der Corona-Krisenzeit wurde für mich noch einmal deutlich: Die interne Kloster-Gemeinschaft hat schon eine ganz eigene Dynamik!

Für mich heißt es jetzt vorerst Abschied nehmen. Zumindest vom Jahr Freiwilligendienst im Kloster Volkenroda. Endgültig von diesem Ort und diesen Leuten Abschied zu nehmen, das wird wohl nicht so schnell passieren.
Ein Jahr im Kloster Volkenroda ist durchaus eine empfehlenswerte Sache. Ich empfehle es: Viele Erlebnisse, Erfahrungen, viel Begegnung. Wenn Du ein bisschen Bereitschaft mitbringst, Dich auf die Kloster-Belange eines kleinen, weit geöffneten Paradieses einzulassen, komm doch her! Denn „Begegnung belebt“.

Autor: Kristina Lohe

Knapp 1500 Tage nach meiner ersten Nachricht im Freundesbrief nehme ich wieder die Feder in die Hand, um Euch Persönliches mitzuteilen. Als ich August 2016 in Volkenroda ankam, um die Stelle der Jugendreferentin zu besetzen, ahnte ich keineswegs die Größe des Abenteuers, das auf mich zukam.

Vier Jahre später bin ich erfüllt mit Dankbarkeit für alles, was ich hier erleben durfte. Sei es für die vielen Jugendgruppen, die alle unterschiedlich, auf ihre Art und Weise herausfordernd und spannend waren und mit denen ich oft tiefgehende Programmeinheiten durchführen konnte. Sei es für die zahlreichen Begegnungen mit Gästen, die mich sehr bereichert haben. Sei es für die Beziehungen zu Kolleginnen, Kollegen und Chefs, die mich manchmal an meine Grenzen geführt haben und durch die ich viel über mich und über andere gelernt habe. Sei es für die Gemeinschaft, die mir wohlgetan hat. Sei es für die vielen musikalischen und verkündigenden Dienste im Gottesdienst und bei den Gebetszeiten, wo ich gespürt habe, dafür schlägt mein Herz, und dafür bin ich eigentlich hier.
Der Wunsch, meine Berufung tiefgründiger zu leben, gekoppelt mit einer starken Sehnsucht nach einer gemeinschaftlichen und missionarischen Lebensform, treibt mich dazu, weiterzuziehen und Volkenroda zu verlassen. Im September 2020 trete ich in die Ordensgemeinschaft der Steyler ein. Und werde Ordensschwester.

Die Steyler Missionsschwestern (offiziell: Dienerinnen des Heiligen Geistes) sind eine katholische, apostolische und missionarische Ordensgemeinschaft, die auf der ganzen Welt tätig ist. Was mich bei ihnen fasziniert, ist, dass sie das Evangelium praktisch und konkret leben. Sie sind von Jesus begeistert, strahlen eine große Lebensfreude aus und sind tief mit Ihm verbunden. So möchte ich auch leben. Ich freue mich sehr auf die Zukunft und bin gespannt auf den neuen Weg, der vor mir liegt.

Natürlich geht diese Vorfreude Hand in Hand mit starken Abschiedsschmerzen. Es ist nicht wenig, was ich loslassen muss. Der Ort, die Menschen und manche Aufgaben sind mir sehr ans Herzen gewachsen. Ich werde sie vermissen. Klar ist, ich lasse ein Stückchen meines Herzens hier.

Von ganzem Herzen möchte ich Euch, Dir, danke sagen! Danke für die Begegnungen, für die Gespräche, für die horizont-erweiternden Erfahrungen, für verrückte Aktionen, für die Gemeinschaft und für das Lebenteilen hier in Volkenroda. Ich danke auch Jesus, dass Er mich hierher geführt und mir diese vier Jahre geschenkt hat. Und ich bin guter Zuversicht: Er wird Euch, Volkenroda und mich weiterhin gut führen. Und, wer weiß, vielleicht treffen wir uns wieder! In Volkenroda, in Frankfurt oder woanders. Es war und wird mir eine Ehre sein!

Anne-Sophie Dessouroux

Familie Thomas ist in Werther, Westfalen, am Fuße des Teutoburger Waldes, beheimatet. Als im Herbst 2019 der Entschluss gefasst wurde, das Mitlebendenhaus zu sanieren, erklärte sich Andreas Thomas, der in der Küchenindustrie tätig ist, bereit, eine neue Küche für das Mitlebendenhaus zu planen.
Während des Aufbaus haben wir Familie Thomas gefragt, warum sie sich so für das Kloster engagieren. Hier einige ihrer Antworten:

Andreas Thomas: „Wenn jemand ‚Küche‘ gesagt hat, war ich noch nie schnell genug unterm Tisch [= konnte ich nicht ‚Nein‘ sagen]. Außerdem freue ich mich darüber, dass mein Sohn Teil dieser Gemeinschaft sein darf.“

Christina Thomas: „Wenn junge Leute sich freiwillig engagieren, dann haben sie das Recht auf eine ordentliche Wohnung. Aus Dankbarkeit für die Erlebnisse des Sohnes will ich etwas an das Kloster zurückgeben.“

Lucas Thomas: „Ich freue mich, an diesem Ort, wo Menschen im Glauben zusammen leben, die Gemeinschaft für eine kurze Zeit teilen und neue Impulse bekommen zu können.“