Ankündugung der Christus-Wallfahrt:

Seit Jahrtausenden begeben sich Menschen aller Kulturen auf Pilgerwege. Sie verlassen ihre gewohnte Umgebung – in der Sehnsucht nach neuen Erfahrungen, in der Hoffnung auf interessante Begegnungen und auf der Suche nach Gott.

Als Highlight im Frühjahr hat sich schon seit mehreren Jahren die ökumenische Christus-Wallfahrt zum Kloster Volkenroda etabliert. Hunderte Menschen aus ganz Mitteldeutschland haben in den vergangenen Jahren jeweils die Möglichkeit genutzt, zum Christus-Pavillon des Klosters Volkenroda zu pilgern. Auch für den 28. April 2024 werden wieder viele Menschen erwartet, die gemäß dem Motto des Klosters Volkenroda „Begegnung belebt“ andern Menschen und Gott begegnen möchten.

Veranstalter sind das Kloster Volkenroda mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland (EKM), dem Bistum Erfurt und dem Posaunenwerk der EKM. Mit der größten ökumenischen Veranstaltung in Thüringen wird die neue Saison am Christus-Pavillon eröffnet, der dann bis Ende Oktober täglich besichtigt werden kann. Höhepunkt der Wallfahrt ist ein ökumenischer Gottesdienst um 15.00 Uhr.

 

Start der Christus-Wallfahrt ist am 28. April mit Sternwanderungen von verschiedenen Orten aus, so dass jeder Pilger die für ihn passende Strecke auswählen kann. Der längste Weg mit etwa 18 Kilometern beginnt um 8.45 Uhr in Beberstedt, für die kürzeste Variante mit etwa drei Kilometern ist Treffpunkt um 10.30 Uhr in Körner. Interessenten am Familienpilgern können sich um 10 Uhr in Grabe einfinden. An Stationen wird Rast gemacht, um innezuhalten, zu singen oder kurze geistliche Impulse zu hören.

 

Nach der Ankunft im Kloster gegen 12.00 Uhr beginnt ein Festprogramm mit Essen, Kinderangeboten, Blasmusik und einem Markt der Möglichkeiten. Der Ökumenische Gottesdienst (15.00 Uhr) wird von Bläsern vom Posaunenwerk der EKM und anderen Musikern gestaltet, ein Kindergottesdienst findet extra statt. Anschließend wird zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

 

Der Termin in Kürze:

  1. April (So), 9 Uhr, Körner, Kloster Volkenroda

Ökumenische Christus-Wallfahrt, danach ab 12 Uhr Festprogramm auf dem Klostergelände, 15 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

 

Der genaue Ablauf der Christus-Wallfahrt:

Pilgerwege

08:45 Beberstedt, Kirche St. Martin

08:45 Ebeleben, St. Bartholomäus

09:00 Horsmar, Kirche St. Pancratius

10:00 Grabe, Furthmühle

10:00 Schlotheim, Pfarramt, Herrenstr. 1

10:30 Großmehlra, Kirche St. Vitus

10:30 Körner, Pfarramt, Dammstr. 11

 

12:00 – Festprogramm auf dem Klostergelände

Essen, Kinderangebote, Markt der Möglichkeiten, Blasmusik

 

15:00 – Ökumenischer Gottesdienst

mit Posaunen, Jugendband und extra Kindergottesdienst

 

16:30 – Ausklang bei Kaffee & Kuchen

„Wie du geht’s ins Kloster ?“ – Das war wohl mit die häufigste Reaktion, die ich bekommen habe, als ich gefragt worden bin, was ich nach der Schule machen werde. Viele stellen sich unter einem Kloster das typische Bild aus dem Mittelalter vor: Dicke Mauern, keinen Kontakt zur Außenwelt, mehrere Male am Tag und in der Nacht beten und und und.

Doch ich kann euch versichern, so ist es im Kloster Volkenroda nicht!

Es ist ein lebendiger Ort, ein Ort der Begegnung und des Durchatmens. Es gibt ruhige Tage aber auch Tage, an denen hier richtig Action ist. So oder so, es wird dir hier definitiv nicht langweilig werden. Das Kloster bietet dir die Möglichkeit, das Berufsleben kennenzulernen, sich auszuprobieren, zu wachsen im Glauben und auch persönlich und zu lernen, wie ein Unternehmen funktioniert. Es ist ein Ort an dem man sich sofort dazugehörig fühlt, wie in einer großen  Familie. Kein Tag gleicht hier dem anderen. Es gibt immer etwas Neues zu endecken. Während deiner Zeit im Kloster wirst du mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen, sei es mit den  Mitarbeitern, der Kommunität, den Bewohnern Volkenrodas oder deiner WG.

Es wird eine unvergessliche, aufregende und spannende Zeit werden.

 

 

 

Lust bekommen? Neugierig geworden?

Nutze doch eines der tollen Programme aus unserem Jahresprogramm oder die Bewerbertage für 2024/2025, um uns und das Kloster näher kennenzulernen.

Hier geht es zur Mitleben-Seite

Autor: Marike Thiele

„Meine Zeit steht in Deinen Händen“,

dieser Vers aus Psalm 31 – den wir regelmäßig in unserem Morgengottesdienst singen – hat etwas Beruhigendes. Mich entlastet es zu wissen, dass bei all unserer Hektik und Betriebsamkeit, Gott unser Leben in der Hand hält. Weil wir vieles aber eben nicht alles in unserem Leben planen können, ist es gut für den „Fall der Fälle“, der oft an sich schon Aufregung genug bringt, das Wichtigste gut geordnet zu haben.

 

Deshalb bieten wir zusammen mit der Evangelischen Landeskirche Baden und der Diakonie Mitteldeutschland jetzt regelmäßig und kostenlos Materialien sowie Veranstaltungen zu Vorsorgethemen an:

Unter dem Link finden Sie aktuelle Angebote zur Vorsorge:

Weitere Infos

Seit diesem Jahr ist es möglich bei uns im Kloster Volkenroda ein Freiwilliges Ordensjahr zu machen.

 

Wir laden Menschen ein, ihrer Sehnsucht nach Glaubenserfahrungen nachzugehen, alternative Lebensentwürfe kennenzulernen und uns bei unserem Dienst tatkräftig zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf der dazugehörigen Seite, mit einem Klick auf den Button.

Freiwilliges Ordensjahr

Philip Kampe ist seit Oktober 2023 Pfarrer am Kloster Volkenroda. Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat den 49-jährigen Theologen unter mehreren Bewerbern zum Nachfolger von Dr. Abrecht Schödl berufen, der dieses Amt seit 2007 innehatte. Philip Kampe ist verheiratet und hat fünf Kinder. In den letzten zehn Jahren war er Gemeindepfarrer im badischen Linkenheim (Kirchenbezirk Karlsruhe-Land). Die siebenköpfige Familie ist bereits im August 2023 auf das Klostergelände nach Thüringen umgezogen.

Philip Kampe wurde 1974 im Landkreis Hannover geboren, wurde von der Arbeit mit Kindern in seiner Heimatgemeinde im badischen Flehingen geprägt, leitete dort schon als Jugendlicher den Kindergottesdienst und studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie an der Universität Heidelberg. Nach dem Lehrvikariat in Bad Dürrheim im Schwarzwald war er für ein Jahr an der Erlöserkirche in Jerusalem tätig, bevor er in den Pfarrdienst der Evangelischen Landeskirche in Baden wechselte. Die Einführung erfolgte in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, den 15. Oktober 2023, um 10.00 Uhr im Christus-Pavillon Volkenroda.

Philip Kampe hat bereits in seiner bisherigen Tätigkeit den Schwerpunkt auf ermutigende Predigten und inspirierende Gottesdienst gelegt; er freut sich, dies nun in Volkenroda tun zu dürfen. Als ausgebildeter Gottesdienstberater wird er auch für die Ausbildungskurse von Lektoren und Gemeindekümmerern zuständig sein. Hinzu kommen zahlreiche Seminarangebote, Ausstellungen und Konzerte, sowie die Begleitung von Pilgern und andern Mitlebenden. „Impulse aus Volkenroda stärken die Menschen im Glauben und ermutigen sie für ihr Christsein im Alltag. Von hier aus soll das Evangelium in die Umgebung und ins ganze Land ausstrahlen“, freut sich der Klosterpfarrer.

Das erste Mal war er 2018 im Rahmen einer Studienreise des Dekanats Karlsruhe-Land in Volkenroda. „Wie schön wäre es, dauerhaft hier leben und arbeiten zu dürfen“, dachte er sich schon damals. Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen. Während des ersten Jahres seines Dienstes gilt es, sich in die Strukturen des Klosters einzufinden und viele neue Kontakte zu knüpfen.

Privat spielt Philip Kampe Schlagzeug. Und er liebt es, mit seiner Familie oder Freunden bei Gesellschaftsspielen am Tisch zu sitzen.

SMD beendet Konferenz „studikon“ im Kloster Volkenroda

„Religiöse Gruppen können mit gutem Gewissen und Selbstbewusstsein Raum an Universitäten verlangen.“
Das sagte der Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, auf der heute zu Ende gegangenen Konferenz „studikon“ der SMD. In seinem Impulsvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion sprach Bielefeldt vor rund 500 Studierenden, die für fünf Tage im Kloster Volkenroda aus christlichen Hochschulgruppen in ganz Deutschland zusammenkamen.

 

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Laut Bielefeldt gehe es nicht um Privilegien religiöser Gruppen, sondern darum, Verfassungsgaben für Religionsfreiheit zu füllen und zu teilen. Religiöse Hochschulgruppen leisteten damit einen Beitrag für die Verfassung und die Gesellschaft.

In den vergangenen Jahren hatten viele der rund 80 SMD-Hochschulgruppen immer wieder Probleme mit der Vergabe von Räumlichkeiten oder der offiziellen Anerkennung als Hochschulgruppe seitens der Universitäten.

Auch die Podiumsteilnehmerinnen Kathrin Martin (Bayrischer Rundfunk) und Prof. Dr. Kathrin Thiel (Internationale Hochschule Liebenzell) ermutigten die Studierenden, Verantwortung zu übernehmen und ihren Glauben mutig und authentisch im Alltag zu leben.

Unter dem Motto „Es ist voll Pracht“
ging es auf der Konferenz um die gesellschaftliche Relevanz des Evangeliums, aber auch um das persönliche Glaubenszeugnis im Hochschulkontext.

„Die studikon möchte Studierende als zukünftige gesellschaftliche Verantwortungsträger zu einem glaubwürdigen Christsein motivieren, das sich intellektuellen Herausforderungen stellt und alle Lebensbereiche prägt: Studium und Freizeit, Denken und Handeln“, so Hans-Markus Haizmann, Leiter der Hochschul-SMD. In verschieden Formaten gingen die Referentinnen und Referenten wie Christopher Werner, Elena Bick, Jana Kontermann und Gernot Spies der Frage nach, wie die Herrlichkeit Jesu im studentischen Alltag sichtbar werden kann. In Plenarveranstaltungen und Austauschgruppen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Texten aus dem Johannesevangelium. Zeit zum Nachdenken, Gebet und Seelsorge aber auch für Musik, Kleinkunst und Sport waren weitere Bestandteile der Konferenz.

Die studikon findet seit 1999 alle zwei Jahre statt, dieses Jahr erstmalig im Kloster Volkenroda. Die SMD ist ein Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf mit Sitz in Marburg und ist Mitglied der Diakonie Deutschland der EKD (gegründet als „Studentenmission in Deutschland“).

Autor: Christian Enders, Leiter Kommunikation

„Gott, …das, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann“

Um das Jahr 1078 gab einer der bedeutendsten Theologen und Philosophen des Mittelalters ein kleines Werk heraus, welches zunächst unter dem Namen „Fides quaerens intellectum“ veröffentlicht wurde und heute unter dem Titel „Proslogion“ (Anrede) bekannt ist.

Die Rede ist von niemand geringerem als dem damaligen Erzbischof Anselm von Canterbury, der mit seinem Werk über die Notwendigkeit der Existenz Gottes, nicht nur die Gemüter seiner damaligen Zeitgenossen in Atem hielt, sondern auch in unserem theologischen Arbeiten für so manch lebhafte Diskussion sorgte …

Die Woche bot uns allen ein weitreichendes Programm. In den täglichen Seminareinheiten setzten wir uns mit theologischen Fragestellungen auseinander, die oft in anregenden und tiefgründigen Diskussionen mündeten.

Neben Texten über Texten im Plenum hatten wir auch die Möglichkeit, das Kloster und das Klosterleben in seiner Fülle hautnah mitzuerleben, durch die regelmäßigen Gebetszeiten und dem Austausch mit Mitgliedern der Kommunität.

Was kann es Besseres geben als ein so großartiges theologisches Arbeiten mit Gleichgesinnten aller Altersgruppen in einer so atemberaubenden Kulisse …

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„Gibt es Gott und wenn ja, wer oder was ist Gott? Wie kann ich sein Wesen begreifen, wie ist er in seinem vollkommenen Sein und seinen Eigenschaften zu erschließen?“ Diese Fragen beschäftigen die Menschen seit je her und auch im ganz besonderen Sinne die Theologie.

Als leitendes Fundament für tiefgründigere Überlegungen und das wissenschaftliche Arbeiten, diente uns eine kleine alte Schrift aus dem frühen Mittelalter mit dem Titel „Proslogion“ (Anrede).

In der Auseinandersetzung erhielten wir dabei tatkräftige Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Johannes von Lüpke als Referent.

Danke …

Mehr denn je sind wir dazu aufgefordert, als Menschen aus diversen Bereichen, mit den unterschiedlichsten Meinungen und Hintergründen im Dialog zu bleiben und diesen auch aktiv zu fördern. Für diese großartige Chance möchte ich „Theologie im Kloster“ aus tiefem Herzen Danke sagen.

In diesem Rahmen möchte ich auch den Veranstaltern, dem Evangelischen Exerzitium, dem Pfarrerinnen- und Pfarrergebetsbund und dem Kloster Volkenroda danken.

Auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchte ich für den intensiven Austausch, das unbeschwerte Zusammensein und tiefgründige theologische Arbeiten danken. Ich hoffe wir sehen und alle wieder, wenn es nächstes Jahr im Frühjahr wieder „Theologie im Kloster“ heißt. Bis dahin wünsche ich Ihnen und Euch allen Gottes Segen!

Autor: Pauline Schwabe, Theologiestudentin

Ich hatte mich zum Seminar »Meditatives Wandern« mit Schwester Johanna angemeldet und gehofft, dass die Märzenbecher im Schafstal schon blühten. Wir waren dieses Mal eine kleine Gruppe von vier »Wanderern« und Schwester Johanna. Die kalte Jahreszeit lockte wohl noch nicht so viele heraus.

Da sahen wir sie dann auch – die Märzenbecher – in einem kilometerlangen Waldstreifen. Eine Pracht und Herrlichkeit!

Die Erfahrung, der Frühling kommt auch in diesem Jahr und immer wieder, auch nach dieser langen grauen, trüben Zeit, ist einfach umwerfend und wunderschön.

Da lebt das Wort aus der Bibel aus 1. Mose 8,22: Es »soll nicht aufhören Sommer und Winter, Saat und Ernte, Frost und Hitze, Tag und Nacht.«

Es war so ganz anders als im Sommer bei 30 Grad meditierend zu wandern. Schweigend Zeit zu verbringen ist vielleicht am Anfang eine Herausforderung. Unsere »Festplatten« sind so gefüllt mit nützlichen und weniger nützlichen Dingen, dass dieses Innehalten und auf sich besinnen, Heilung sein kann. Ich habe es jedenfalls so empfunden. Das Kloster Volkenroda ist dabei genau der richtige Ort!

Autor: Annette Lemke

„Wir sitzen alle in einem Boot.“ ‑ unter diesem Motto feierten wir am 25. April 2021 Christus‑Wallfahrt, einen Open‑Air Gottesdienst zusammen mit zahlreichen Gästen. Es gab Blasmusik, eine Dialogpredigt, einen Mann, der über’s Wasser lief, Psalmgebet und vieles mehr. Wir sind sehr dankbar für diesen gesegneten Tag!

Voller Freude schauen wir zurück auf diesen Sonntag. Schön, dass so zahlreiche Gäste dabei waren. Vor allem hatten wir wunderbares Wetter:

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Empfang mit Kontaktaufnahme und Anmeldung

Außerdem machten uns alle Bläser:innen aus den Posaunenchören der Region und der Landesposaunenwart KMD M. Schmeiß eine große Freude mit ihrer Musik. Wenn uns etwas an der Christus-Wallfahrt besonders zum Staunen gebracht hat, dann war es die Inszenierung von Matthias. Er erzählte uns in Form eines inspirierenden, anschaulichen und spektakulären Anspiels das Evangelium:

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Matthias erzählt das Evangelium nach Matthäus 14, 22-32

Das Jahresteam 20/21 sang sich mit Oceans mehrstimmig in die Herzen des Publikums. Die deutsche Chor-Version des Liedes brachten sie elegant und gefühlvoll auf die Bühne, zusammen mit Jugendreferent Simon am Klavier:

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"Lass mich übers Wasser laufen, wo immer du mich hinführst"

Die Predigt hielten Pfarrer Albrecht Schödl und Bruder Johannes im Dialog. Und auch noch viele weitere Mitwirkenden gestalteten die Christus-Wallfahrt zu einem unvergesslichen Gottesdienst. Beim Kindergottesdienst durften die Kinder ein kleines Boot bauen und dieses anschließend über den Teich fahren lassen.

Zum Schluss wollen wir noch daran denken: JESUS sitzt mit uns im Boot – auch in Zeiten des Sturms.

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Bruder Johannes und Albrecht halten eine Dialogpredigt

Autor: Kezia Weber

Anbei findet Ihr unseren Freundesbrief. Viel Freude beim Lesen!

Autor: Albrecht Schödl

Es gibt so ne Phase im Leben, da fragt dich jeder: „Und was machst du denn jetzt nach der Schule?“. Wenn du auf die Frage: „Ich geh ins Kloster“ erwiderst, dann ändert sich oftmals schlagartig die Gesichtsfarbe deines Gegenübers. Schließlich verbinden die meisten Menschen mit einem Kloster einen alten, verfallenen Ort mit lauter langweiligen Leuten, die in Kutten rumlaufen, wo den ganzen Tag und natürlich nachts gebetet wird, jeder Tag gleich verläuft und man den Altersdurchschnitt drastisch senkt. Glaubst du das?

Dann muss ich dich leider enttäuschen, denn das Kloster Volkenroda ist das komplette Gegenteil. Hier gibt es niemanden in Mönchsgewändern. Hier findest du spannende Charaktere, die schon unfassbar viel erlebt haben. Gebetet wird hier, aber nur dreimal am Tag ( 🙂 ) und wenn es im Kloster etwas gibt, dann Abwechslung. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken und neue Herausforderungen, an denen man wachsen darf.

Außerdem ist man hier als junger Mensch auch nicht alleine, denn jedes Jahr gibt es eine ganze Jahresmannschaft, sodass man nach Feierabend noch die Gemeinschaft in der WG erleben darf.

Vielleicht weißt du noch nicht genau, was du beruflich machen möchtest. In Volkenroda hast du eine Menge Zeit, um dich selbst kennenzulernen und herauszufinden, was deine Schwächen und was deine Stärken sind. Das Beste daran ist, dass du diesen Weg nicht alleine gehst. Hier gibt es viele Leute, die dich begleiten und dir helfen.

Lust bekommen? Neugierig geworden?

Nutze doch eines der tollen Programme aus unserem Jahresprogramm oder die Bewerbertage für 2024/2025, um uns und das Kloster näher kennenzulernen.

Autor: Jule Bauer

Nun ist es soweit – nach über einem Jahr Vorbereitung können wir unseren neuen Außenauftritt präsentieren. Viele Menschen haben mitgedacht, mitdiskutiert und mitentwickelt – die Kommunität, der Klosterrat, Freunde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Jugend – alles begleitet durch unseren Markenstrategen Tobias Siebel.

Doch worum geht es eigentlich?
Wir möchten das Kloster bekannter machen, damit noch mehr Menschen diesen besonderen Ort kennenlernen. Gerade in dieser schwierigen Zeit zeigt sich deutlich, wie wichtig Begegnung für die Menschen ist. Wir wünschen uns, dass sie hier mit Gott in Begegnung kommen, dass sie hier anderen Christen begegnen und so ihre Sehnsüchte einen Ort finden und gestillt werden.

Dafür leben wir weiterhin nach dem bekannten zisterziensischen Motto „Die Tür steht offen, das Herz noch mehr“, haben aber zusätzlich das kurze und eingängige Motto „Kloster Volkenroda – Begegnung belebt“ gewählt.

Ein charakteristisches Logo

Damit einhergehend wollten wir ebenfalls ein unverwechselbares und einzig-artiges Logo für das Kloster entwickeln, eines, das für Freunde, Weggefährten und Gäste eingängig und sofort verständlich ist.

Nach einem längeren Prozess, der durch ein Grafikbüro begleitet wurde, kam der entscheidende Impuls von einem der Aktiven Mitglieder: „Setz dich doch dafür in die Klosterkirche und schaue auf das Dreieinigkeitsfenster mit dem romanischen Bogen darüber.“ Und so war die Grundidee für das Logo des Klosters geboren. Unser zentrales Element – der Fokus auf das Wesentliche – der Blick auf den Altar und die Dreieinigkeit, wird zum Logo.

Frei nach dem Motto „Klare Botschaft – klare Farben“ haben wir uns in der Natur umgeschaut und uns für Sonne, Himmel und Natur entschieden: ein frisches Grün, das für Hoffnung und Wachstum steht, ein leuchtendes Gelb, das für Licht und Wärme steht, sowie ein helles Blau, das für Weite und Klarsicht steht.

Das Jeshua-Logo wird natürlich nicht abgeschafft – die Jesus-Bruderschaft trägt dieses Logo weiterhin und zeigt damit die Verbundenheit in die Gemeinschaft und in die Welt hinaus zu den anderen Zweigen der Jesus-Bruderschaft.

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Neue Website

Zu einem guten Außenauftritt gehört natürlich auch der Auftritt im Internet. Unsere schöne Website kam in die Jahre und bedurfte einer Erneuerung. Nun können wir eine Website präsentieren, die sowohl schnell zu den gewünschten Informationen führt als auch in der Nutzung einfach und eingängig ist.

Gleichzeitig haben wir die Inhalte überarbeitet, präsentieren z.B. nach und nach die Kommunitätsmitglieder, Berichte von Veranstaltungen und vieles mehr. Schaut doch mal vorbei: www.kloster-volkenroda.de

Die Seite funktioniert nun auch auf allen mobilen Endgeräten wie Tablets und Handys sehr gut. Gebt uns gerne eine Rückmeldung, was Ihr von dem neuen Auftritt haltet.

Autor: Kristina Lohe

Ein charakteristisches Logo

Damit einhergehend wollten wir ebenfalls ein unverwechselbares und einzig-artiges Logo für das Kloster entwickeln, eines, das für Freunde, Weggefährten und Gäste eingängig und sofort verständlich ist.

Nach einem längeren Prozess, der durch ein Grafikbüro begleitet wurde, kam der entscheidende Impuls von einem der Aktiven Mitglieder: „Setz dich doch dafür in die Klosterkirche und schaue auf das Dreieinigkeitsfenster mit dem romanischen Bogen darüber.“ Und so war die Grundidee für das Logo des Klosters geboren. Unser zentrales Element – der Fokus auf das Wesentliche – der Blick auf den Altar und die Dreieinigkeit, wird zum Logo.

Frei nach dem Motto „Klare Botschaft – klare Farben“ haben wir uns in der Natur umgeschaut und uns für Sonne, Himmel und Natur entschieden: ein frisches Grün, das für Hoffnung und Wachstum steht, ein leuchtendes Gelb, das für Licht und Wärme steht, sowie ein helles Blau, das für Weite und Klarsicht steht.

Das Jeshua-Logo wird natürlich nicht abgeschafft – die Jesus-Bruderschaft trägt dieses Logo weiterhin und zeigt damit die Verbundenheit in die Gemeinschaft und in die Welt hinaus zu den anderen Zweigen der Jesus-Bruderschaft.

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Ich habe das an erster Stelle im Mitgestalten des geistlichen Lebens hier erfahren. Sei es musikalisch, im praktischen Dienst oder auch inhaltlich, es war stets ein teils experimentelles, rückmeldereiches, oft lehrreiches Erlebnis. Darüber ergaben sich spannende, interessante und auf jeden Fall mit Anekdoten für ein Leben bereichernde Begegnungen mit dem ganz bunten Klostergäste-Spektrum. Vom weisen Greisen, der eine kleine, aber bedeutende theologische Ungereimtheit aufzuweisen hat, über die Physiotherapeutin, der es wichtig war, mich auf meine schlechte Haltung hinzuweisen, bis zu dem kleinen Mädchen, das mir breit und ausführlich erzählt, wie lange es selber auch schon Geige spielt, und vielen Menschen, die einfach nur kurz Danke sagen – an Menschen und ihren Geschichten gibt es hier viel zu erleben.

Zweitens sei natürlich auch die Arbeit genannt (und auch die Freizeit), in der ich einen weiten Gestaltungsraum betrat. Mit gefühlt zwei halben Tagen Vorbereitung eine Kinderfreizeit schmeißen, als Chor-Laie einen Chor leiten, sich in den Zuständigkeiten und Menschlichkeiten eines Kloster-Betriebes in der Rolle als Bufdi zurechtzufinden, […]: Das wurde mir zur anfänglich überfordernd wirkenden Herausforderung, an der ich wachsen durfte.

Und natürlich ist drittens die Kloster-Gemeinschaft selbst ein einziges, großes Mit- und Erleben. Seien es die zur geliebten Gewohnheit gewordenen Sonntagsbegrüßungen, Geburtstags-, Feierabendbier- oder Weihnachtsfeiern. Es ist wichtig und bereichernd, wie viele Gäste den Ort prägen, doch in der Corona-Krisenzeit wurde für mich noch einmal deutlich: Die interne Kloster-Gemeinschaft hat schon eine ganz eigene Dynamik!

Für mich heißt es jetzt vorerst Abschied nehmen. Zumindest vom Jahr Freiwilligendienst im Kloster Volkenroda. Endgültig von diesem Ort und diesen Leuten Abschied zu nehmen, das wird wohl nicht so schnell passieren.
Ein Jahr im Kloster Volkenroda ist durchaus eine empfehlenswerte Sache. Ich empfehle es: Viele Erlebnisse, Erfahrungen, viel Begegnung. Wenn Du ein bisschen Bereitschaft mitbringst, Dich auf die Kloster-Belange eines kleinen, weit geöffneten Paradieses einzulassen, komm doch her! Denn „Begegnung belebt“.

Autor: Kristina Lohe

Familie Thomas ist in Werther, Westfalen, am Fuße des Teutoburger Waldes, beheimatet. Als im Herbst 2019 der Entschluss gefasst wurde, das Mitlebendenhaus zu sanieren, erklärte sich Andreas Thomas, der in der Küchenindustrie tätig ist, bereit, eine neue Küche für das Mitlebendenhaus zu planen.
Während des Aufbaus haben wir Familie Thomas gefragt, warum sie sich so für das Kloster engagieren. Hier einige ihrer Antworten:

Andreas Thomas: „Wenn jemand ‚Küche‘ gesagt hat, war ich noch nie schnell genug unterm Tisch [= konnte ich nicht ‚Nein‘ sagen]. Außerdem freue ich mich darüber, dass mein Sohn Teil dieser Gemeinschaft sein darf.“

Christina Thomas: „Wenn junge Leute sich freiwillig engagieren, dann haben sie das Recht auf eine ordentliche Wohnung. Aus Dankbarkeit für die Erlebnisse des Sohnes will ich etwas an das Kloster zurückgeben.“

Lucas Thomas: „Ich freue mich, an diesem Ort, wo Menschen im Glauben zusammen leben, die Gemeinschaft für eine kurze Zeit teilen und neue Impulse bekommen zu können.“